Fehlende Unterlagen sind der häufigste Grund, warum sich Verkäufe um Wochen verzögern — und warum Käufer abspringen oder nachverhandeln. Diese Checkliste deckt alles ab.
Für jede Immobilie
- Grundbuchauszug (nicht älter als 3 Monate) — Grundbuchamt, ca. 10–20 €
- Flurkarte / Lageplan — Katasteramt
- Energieausweis — Pflicht schon in der Anzeige; fehlt er, drohen Bußgelder. Wir organisieren ihn für Sie
- Grundriss mit Wohnflächenberechnung
- Nachweise über Modernisierungen (Dach, Heizung, Fenster, Bad)
Zusätzlich bei Eigentumswohnungen
- Teilungserklärung mit Gemeinschaftsordnung
- Protokolle der letzten drei Eigentümerversammlungen — Käufer lesen sie genau: geplante Sonderumlagen stehen hier
- Wirtschaftsplan und Hausgeldabrechnung, Höhe der Instandhaltungsrücklage
- Verwalterzustimmung, falls in der Teilungserklärung vorgesehen (kommt nach dem Notartermin)
Zusätzlich bei vermieteten Objekten
- Mietvertrag inkl. Nachträge, aktuelle Miethöhe, Kautionsnachweis
- Letzte Betriebskostenabrechnung
Der Zeitfaktor
Verwaltungen brauchen für Protokolle und Abrechnungen oft zwei bis vier Wochen, Ämter für Auszüge einige Tage. Wer die Mappe parallel zur Wertermittlung zusammenstellt, verliert keine Zeit — beim Notartermin muss ohnehin alles vorliegen.
Häufige Fragen
Wie aktuell muss der Grundbuchauszug sein?
Banken und Notare akzeptieren üblicherweise Auszüge, die nicht älter als drei Monate sind.
Was passiert, wenn der Energieausweis fehlt?
Die Energiekennwerte müssen schon in der Immobilienanzeige stehen. Verstöße können mit Bußgeldern bis 15.000 € geahndet werden — und seriöse Portale lehnen Anzeigen ohne Angaben ab.
Wer besorgt die Unterlagen — ich oder der Makler?
Mit Vollmacht übernimmt das ein guter Makler komplett: Ämter, Verwaltung, Energieausweis. Bei Everpeak ist das Teil der Vermarktung.
Stand: 08/2026. Allgemeine Informationen, keine Rechts- oder Steuerberatung.